Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung

Rechtliche Betreuungen werden vom Amtsgericht bestellt. Sie sollen im Fall schwerer Krankheit oder Behinderung die Ausnahme zur Wahrnehmung vertraglicher Rechte der Bürgerinnen und Bürger bilden. Voraussetzung zur Vermeidung einer rechtlichen Betreuung ist, dass alle Bürgerinnen und Bürger die das 18. Lebensjahr vollendet haben, eine Vorsorgevollmacht erstellen, in der sie die Wahrnehmung Ihrer persönlichen Rechte und Pflichten für Notfälle an eine Person oder Personen ihres Vertrauens übertragen.

Als Betreuungsverein informieren wir in öffentlichen Vorträgen über Inhalt, Form und praktische Auswirkungen einer solchen Vollmacht. Gegen eine Spende ist eine individuelle Einzelberatung nach Terminvereinbarung möglich. Bürgerinnen und Bürger, die keine Vollmacht erstellen wollen oder können, weil keine geeigneten Personen zur Übernahme der Vollmacht zur Verfügung stehen, bietet der Verein an, mittels einer Betreuungsverfügung einen geeigneten persönlich bestellten Betreuer des Vereins beim Amtsgericht zu benennen. Feste, wiederkehrende Besuchstermine ohne Betreuerbestellung bieten wir für Vereinsmitglieder an.